04.12.2021

Nullnummer in Berlin

Türkgücü und Viktoria trennen sich 0:0

Türkgücü München war am 18. Spieltag in Berlin bei der Viktoria gefordert. Trotz einiger Torchancen mussten sich beide Mannschaften nach 90 Minuten mit einem torlosen Unentschieden begnügen. 

Die erste Hälfte der Begegnung hätte unterschiedlicher nicht sein können. In der Anfangsphase sahen die Zuschauer im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark Chancen im Minutentakt – jedoch mit klarem Vorteil für die Heimmannschaft. 

Nach einem Eckball kam Lukas Pinckert am langen Pfosten an das Leder und setzte den Ball an den Querbalken (4.). Die Hauptstädter legten direkt mit zwei weiteren Tormöglichkeiten nach. Einmal konnte Keeper Flückiger entschärfen, nur wenige Augenblicke später flog das Spielgerät am Pfosten vorbei (8.). 

Auf der anderen Seite bediente Barry Mitspieler Sararer im Rückraum, der Spielmacher setzte seinen Abschluss in die Arme von Viktoria-Schlussmann Julian Krahl (8.). Doch auch die Hausherren blieben aktiv: Christopher Theisen wurde per Steilpass in Szene gesetzt, Flückiger handelte im Eins-gegen-eins geistesgegenwärtig, machte sich lang und stibitze dem Gegenspieler den Ball vom Fuß (10.). 

Nach den turbulenten Anfangsminuten beruhigte sich das Spiel deutlich. Türpitz (25.) und Barry (41.) prüften den Keeper jeweils mit einem Schuss aus dem Strafraumeck, mehr passierte aber nicht in Durchgang eins. 

Die zweite Hälfte startete nicht so turbulent wie die erste, aber erneut mit einer Chance für die Hausherren. Den Schuss aus spitzem Winkel parierte Flückiger aber überragend (50.). 

Im Anschluss nahm Türkgücü das Heft in die Hand. Kusic scheiterte nach einem Eckball per Kopf (51.), nur wenige Augenblicke später Barry (53.) per Flachschuss am gegnerischen Schlussmann. 

Die bis dahin größte Chance nach Wiederanpfiff hatte jedoch Türpitz. Nach einem Konter über Barry kam der Ball zu dem Offensivspieler, der nach innen zog und den Ball über den Kasten schoss (60.). 

Eine Viertelstunde vor Ende wurden die Berliner geschwächt: Verteidiger Lewald traf Hottmann, der sich auf der linken Seite durchgetankt hatte, am Fuß und sah dafür folgerichtig die Gelb-Rote-Karte (73.).

Türkgücü wollte diese Überzahl natürlich nutzen und übte mehr und mehr Druck aus. Zunächst kombinierten sich Sararer und Vrenezi auf der rechten Seite in den Sechzehner, der entscheidende Pass ins Zentrum konnte jedoch im letzten Moment geblockt werden (79.). Kurz darauf wurde Hottmann per Steilpass ins Eins-gegen-eins geschickt, traf mit seinem Chipball aber nur die Brust des Viktoria-Keepers (81.). 

Der Ball wollte auch in der Schlussphase einfach nicht den Weg ins Tor finden. Türpitz hatte wenige Momente vor dem Abpfiff noch die Gelegenheit auf den Lucky Punch, sein Schuss aus kürzester Distanz konnte im letzten Moment aber über das Tor geblockt werden (88.). 

So blieb es schlussendlich beim 0:0. Alper Kayabunar holt damit in seinem zweiten Spiel als Interimstrainer seinen zweiten Punkt. 

Aufstellung: 

Flückiger – Römling (27. Scepanik), Mavraj, Rieder, Kusic – Türpitz, Chato, Irving, Barry (65. Vrenezi) – Sliskovic (65. Hottmann), Sararer

Bank: Vollath, Tosun, Vrenezi, Sorge, Knöll, Karweina, Hottmann, Scepanik, Gorzel 

Tore: - 

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